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Engagierter Umweltschutz

ASPEKT

ABFALL

Die AMAG service tritt als Abfallsammler für den Standort Ranshofen auf. Anfallende Abfälle werden nach Abfallart und Menge erfasst und im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen über konzessionierte Unternehmen entsorgt.

 

In der AMAG ist man bestrebt, Abfälle gemäß dem Abfallwirtschaftsgesetz 2002 zu vermeiden, zur Wiederverwendung vorzubereiten, zu rezyklieren oder einer sonstigen Verwertung (z.B. energetische Verwertung) zuzuführen. Besonderes Augenmerk liegt auf der gesetzeskonformen Entsorgung gefährlicher Abfälle (Altöl, Emulsionen, Werkstättenabfälle, Filterstaub usw.).

 

Bedingt durch die im Berichtszeitraum gestiegene Produktionsmenge und den Werksausbau stieg auch das Abfallaufkommen. Gleichzeitig sank die spezifische Abfallmenge bezogen auf die Produktionsmenge im Jahr 2015 auf 14 kg/t (2014: 16kg/t).

Abfallmenge (in Tonnen) nach Aufteilung in gefährlich und nicht gefährlich

  • nicht gefährlich
  • gefährlich

In diese Betrachtung nicht inkludiert sind:

  • Metallische Abfälle aus der eigenen Produktion, welche als Kreislaufschrott wieder dem Produktionsprozess zugeführt werden (Recycling).
  • Bauabfälle aus der Großbaustelle zum Werksausbau, welche nach einer Beurteilung entsprechend der Richtlinie für „Recycling-Baustoffe“ einer weitgehend eigenen Wiederverwertung zugeführt wurden.
  • Salzschlacke, welche nachstehend behandelt wird.
  • Reststoffe aus der Produktion (bestmögliche Verwertung).
  • Verpackungsmaterialien (Reduktion, Wiederverwendung). (G4-EN23)

 

SALZSCHLACKE

Salzschlacke ist die größte Abfallmenge in der AMAG. Beim Recycling von verunreinigten Schrotten ist der Einsatz von speziellen Salzen zum Abbinden und Abtrennen der oxidischen Bestandteile erforderlich. Dabei entsteht die sogenannte Salzschlacke, welche von spezialisierten Verwertungsunternehmen verarbeitet wird. Bei diesem Prozess werden das Salz und noch enthaltenes Aluminium wiedergewonnen und an die Schmelzwerke zurückverkauft. Der oxidische Reststoff wird aufbereitet und in der Keramikindustrie verwertet.

 

2015 wurde der Transport der Salzschlacke zu den Verwertungsunternehmen von LKW auf die Schiene verlagert. Dies bringt eine Einsparung von ca. 600.000 gefahrenen Kilometern pro Jahr bzw. eine CO2-Reduktion von 250 Tonnen sowie eine Entspannung der Verkehrssituation am Standort Ranshofen mit sich.

 

ALTLASTEN

Aufgrund des 1992 eingestellten Elektrolysebetriebes am Standort Ranshofen, ergab sich in der Vergangenheit die Notwendigkeit für die Deponierung von Abfallstoffen. Die AMAG besitzt eine in der Nachsorge befindliche Deponie, die im Altlastenkataster erfasst ist. Das Grundwasser in der Umgebung dieser Deponie wird regelmäßig überwacht. Weiters sind Altablagerungen bekannt, die im Verdachtsflächenkataster erfasst sind. Darüber hinaus besitzt die AMAG eine aufgelassene Abfalldeponie in Furth im Wald (Deutschland). Die AMAG ist verpflichtet, jährlich über die Umweltsituation dieser Deponie sowie Vorsorgemaßnahmen an die zuständigen Behörden zu berichten.

 

 

ZIEL  |  Abfall
  •  Reduktion der spezifischen Abfallmenge.