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Erklärung des Vorstandes (G4-1)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Nachhaltigkeit ist seit langem fester Bestandteil der AMAG-Unternehmensstrategie. Mit der Veröffentlichung des zweiten Nachhaltigkeitsberichts bestärken wir diese Ausrichtung und legen gleichzeitig unsere Entwicklungen und Ziele in diesem Bereich offen. Unsere Unternehmenstätigkeit zielt darauf ab, die wachsende Nachfrage unserer internationalen Kunden nach hochqualitativen Aluminiumprodukten zu decken. Wir arbeiten ständig an der Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft, um die wirtschaftliche Basis für eine langfristige Unternehmensentwicklung zu schaffen. Wir sehen die Nachhaltigkeit als Innovations- und zugleich Wachstumsmotor. Mit zunehmendem Bewusstsein kommen neue Herausforderungen aber auch Chancen auf uns zu. Ökonomie, Ökologie und soziale Entwicklung sind dabei in Einklang zu bringen. Wir setzen daher auf innovative Produkte, die unter anderem in der Lebenszyklusphase einen besonderen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Unsere hohe Kompetenz im Recycling stellt einen weiteren Vorteil im wachsenden Markt für nachhaltige Produkte dar und wird in Anbetracht der knapper werdenden Ressourcen zum mitbestimmenden Faktor im Wettbewerb. 


Nachhaltig zu wirtschaften bedeutet auch, sich dem offenen Dialog mit allen Anspruchsgruppen zu widmen. Dieser Austausch erlaubt uns, Chancen, Risiken, Erwartungen und Befürchtungen frühzeitig zu erkennen und damit zu den relevanten Themen der AMAG vorzudringen. In der Erstellung dieses Berichts haben wir wieder all jene zum Dialog eingeladen, die mit uns in ökonomischer, ökologischer oder gesellschaftlicher Verbindung stehen. Dadurch konnten wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie, in deren Mittelpunkt unser Nachhaltigkeitskompass und die sechs Prioritätsthemen liegen, ausbauen und die entsprechenden Ziele und Maßnahmen vertiefen. Wesentlichkeit ist unser Leitmotiv bei der Auswahl der Themen in diesem Bericht. 


Was bedeutet das konkret? Im aktuellen Bericht fokussieren wir uns auf 20 Aspekte, die wir den sechs Prioritätsthemen zugeordnet haben. Diese Aspekte nehmen wir nicht nur als die Meinung unserer Anspruchsgruppen entgegen, sondern auch als unseren Auftrag. Entsprechend sind wir aufgestellt: Nachhaltigkeit wird auf Vorstandsebene verantwortet und wird mit klar definierten Verantwortungsbereichen in eine Managementstruktur übergeführt, die auf bewährten Funktionen aufbaut. Jährliche Zielvereinbarungen im Management schaffen Anreize zur Leistungssteigerung und machen die Zielerreichung messbar. Mit unserer Standorterweiterung schaffen wir die Voraussetzungen für Wachstum. Wir entwickeln Ranshofen zu einem Spitzenstandort der europäischen Aluminiumindustrie und verdoppeln dabei unsere Produktionskapazität. Größere Produktformate und innovative Produkte aus den neuen Anlagen erschließen uns zusätzliche Absatzpotenziale. Wir werden zu einem Komplettanbieter von hochwertigen Spezialwalzprodukten für ein breites Einsatzgebiet. Darüber hinaus weiten wir unsere Kernkompetenz im Recycling von Aluminium aus. 


Motivierte und kompetente Mitarbeiter sind hierbei die Basis unseres Erfolgs. Durch ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsangebot sowie ein sicherheitsförderndes Arbeitsumfeld schaffen wird die Rahmenbedingungen für Qualität, Effizienz und Kreativität. Zudem setzen wir Maßnahmen zur Förderung des Gemeinwohls, um eine wertschätzende Beziehung zwischen Wirtschaft und Gesellschaft sicherzustellen. Wir laden Sie ein, sich anhand des vorliegenden Berichts ein Bild davon zu machen, wie wir mit unseren Aktivitäten Verantwortung zeigen, Effizienz steigern und Wachstum schaffen und wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. 


Ranshofen, April 2016

Mag. Gerald Mayer

Dipl.-Ing. Helmut Wieser

Priv. Doz. Dipl.-Ing. 
Dr.Helmut Kaufmann