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Nachhaltiges Wirtschaften

ASPEKT

COMPLIANCE

Verantwortungsvolles Handeln beschränkt sich nicht nur auf die genannten wirtschaftlichen Themen, sondern hat für die AMAG auch eine wichtige moralisch ethische Dimension. So verpflichten wir uns zur Einhaltung des Österreichischen Corporate Governance Kodex und damit zu einer verantwortungsbewussten, auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichteten Unternehmensführung und -kontrolle.

 

Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns an alle relevanten Gesetze, freiwilligen Selbstverpflichtungen und internen Regelungen halten sowie nach ethischen Grundsätzen handeln. Oberste Priorität hat für uns, einen fairen Wettbewerb zu wahren und zu fördern. Diesbezüglich sind Vorgaben in der AMAGKorruptionspräventions-, Kartellrechts- und der Emittenten- Compliance-Richtlinie festgeschrieben.

 

Ziel der Korruptionspräventions- und Kartellrechtsrichtlinie ist es, die Mitarbeiter bei allen geschäftlichen Vorgängen zu unterstützen, gesetzesgemäß und moralisch einwandfrei zu handeln. Die Emittenten-Compliance-Richtlinie enthält detaillierte Regelungen zur Verhinderung des Missbrauchs von Insiderinformationen auf Basis einschlägiger Rechtsgrundlagen (Börsegesetz, Emittenten-Compliance-Verordnung, Rundschreiben der Finanzmarktaufsicht). Um die Mitarbeiter zu sensibilisieren, werden im Rahmen des Emittenten-Compliance-Systems der AMAG verpflichtende jährliche Schulungen von Mitgliedern in Vertraulichkeitsbereichen über den Umgang mit Informationen dieser Art durchgeführt. Gemäß Börsegesetz und Emittenten- Compliance-Verordnung werden die Eigengeschäfte der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrats in Finanzinstrumenten der AMAG Austria Metall AG (Directors‘ Dealings) auf der Homepage der AMAG und der Website der Finanzmarktaufsicht (FMA) veröffentlicht. Im Berichtsjahr 2015 wurden dazu folgende Schulungs-, Informations- und Ausbildungsmaßnahmen für Personen aus Vertraulichkeitsbereichen der AMAG gesetzt:

  • Emittenten-Compliance-Schulung von 21 Mitarbeitern der Vertriebsniederlassungen, sechs Handelsvertretern, zwei Mitgliedern des Vorstands, einem Mitglied der Geschäftsführung sowie zwei weiteren Mitarbeitern am Standort Ranshofen.
  • Compliance-Informationsgespräche mit sieben Geschäftsführern und dem Vorstand.
  • Compliance-Schulungen für 125 Insider am Standort Ranshofen im Rahmen von mindestens 1-stündigen Schulungsveranstaltungen.

Im Berichtsjahr wurde die organisatorische Verantwortung für das Thema Compliance neu strukturiert. Diese gliedert sich aktuell wie folgt:

Gebiet

Emittenten-Compliance

Kartellrecht

Korruptionsprävention

Verhaltenskodex

Richtlinien

Risikomanagement

Verantwortliche Abteilung

Investor Relations

Recht

Recht

Strategie & Kommunikation

Strategie & Kommunikation

Managementsysteme

Die Leiter der angeführten Abteilungen arbeiten in einem Compliance-Netzwerk gemeinsam an der laufenden Aktualisierung des Compliance-Systems und berichten in regelmäßigen Abständen darüber an den Gesamtvorstand. Laufende Revisionsprüfungen sowie ein internes Kontrollsystem sichern das Compliance-System ab. Als Anlaufstelle zur Meldung potenzieller Verstöße für Mitarbeiter und Geschäftspartner steht eine Compliance-Line zur Verfügung. AMAG Mitarbeiter sind aufgefordert, Verdachtsfälle von Complianceverstößen umgehend zu melden.

Im Berichtsjahr 2015 sowie den beiden vorangegangenen Jahren wurden keine Compliance-Verstöße gemeldet. Des Weiteren wurden keine Verfahren aufgrund von wettbewerbswidrigem Verhalten bzw. Kartell- und Monopolbildung festgestellt. (G4-SO7, G4-SO8)

 

 

ZIEL  | Compliance

  • Weiterentwicklung des etablierten Compliance-Systems (Schulungen, Kontrollen).