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Verantwortungsbewusste Wertschöpfungskette

ASPEKT

BESCHAFFUNG

Am Standort Ranshofen werden folgende Materialien und Leistungen zur Erzeugung der Guss- und Walzprodukte über die Lieferkette bezogen:

  • Aluminiumschrott: Die AMAG hat ca. 185 Lieferanten für Aluminiumschrott für ein weites Sortenspektrum. Darüber hinaus bestehen Verträge mit Kunden des Walzwerkes zum Bezug der Aluminiumschrotte aus der Weiterverarbeitung oder Finalproduktion (Entfallstellen). Weiters wird Kreislaufschrott aus der eigenen Produktion wieder verwendet. 2015 stammten 72 % des bezogenen Aluminiumschrotts aus Österreich und Deutschland.
  • Primäraluminium wird in Form von Masseln und Sows bezogen. Die AMAG setzt nur Material aus von ihr zugelassenen Elektrolysen ein, zu denen auch die kanadische Elektrolyse Alouette zählt. Im Jahr 2015 wurden in Summe rund 66.700 Tonnen Primäraluminium zugekauft. Neben den Walzbarren, die in der AMAG-Gießerei produziert werden, bezieht die AMAG auch niedrig legierte Walzbarren aus von ihr qualifizierten Elektrolysen. Im Jahr 2015 wurden rund 37.700 Tonnen Walzbarren zugekauft.
  • Legiermetalle: Die wichtigsten Legiermetalle sind Magnesium, Silizium, Mangan, Kupfer und Zink. Diese bestimmen unter anderem die gewünschten Materialeigenschaften des fertigen Produktes.
  • Energie: Die AMAG bezieht Energie in Form von Diesel, elektrischem Strom, Erdgas, Heizöl und Propangas. Die Energie wird im Wesentlichen zum Schmelzen und Wärmebehandeln von Aluminium sowie zum Betrieb der Walzgerüste und Bandbehandlungsanlagen verwendet.
  • Maschinen, Anlagen: Hier bedient sich die AMAG einer breiten Basis von Lieferanten, welche in einem klar definierten Angebotsprozess ausgewählt und beauftragt werden. (G4-EC9 – siehe Aspekt Leitbetrieb)
ZIEL  |  Beschaffung
  • Steigerung der Schrotteinkaufsmenge in Europa.