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Zukunftsfähige Gesellschaft

ASPEKT

BEZIEHUNGEN ZUM LOKALEN UMFELD

Unsere Sponsoringtätigkeiten im Umfeld des Firmensitzes umfassen vier Bereiche:

  • Bildung, Wissenschaft und Forschung: Im Rahmen des Bildungssponsorings fördern wir die Entwicklung und Weiterbildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die naturwissenschaftlich-technische Ausbildung junger Menschen ist uns ein besonderes Anliegen, denn wir brauchen engagierte Wissenschaftler und Ingenieure, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein. Im Berichtsjahr 2015 wurden zahlreiche Veranstaltungen von Schulen (Sponsoring von Schulbällen, -festen) und Universitäten unterstützt. Beispiele der Zusammenarbeit sind: Mit dem Sponsoring von Bausätzen im Rahmen der Lego League Jugendliche für Technik begeistert werden. In Form eines Wettbewerbs entdecken Schüler mittels Problemlösungstechniken und dem Erwerb einer Programmiersprache in Teams die Freude an der Technik.Im Rahmen des Sponsorings der „Metaldays“ fördern wir die Initiative der Montanuniversität Leoben, Schülern unter dem Motto „Metalle erleben und verstehen“, die verschiedenen Bereiche der Metallurgie näher zu bringen.
  • Soziales: Im sozialen Bereich wurden 2015 eine Vielzahl an Projekten u.a. im Rahmen des AMAG-Sozialpreises unterstützt. Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation, die insbesondere in der Region Innviertel sichtbar wird, haben wir das soziale Engagement in diesem Bereich intensiviert. So wurden ca. 10.000 EUR für die Flüchtlingshilfe gespendet.
  • Sport: Zur Lebensqualität einer Region gehört ein attraktives Freizeitangebot. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Zufriedenheit der Bevölkerung und somit auch der eigenen Mitarbeiter geleistet. Im Jahr 2015 bestanden mit regionalen Sportvereinen wie dem WSV-ATSV Ranshofen in den Sektionen Fußball und Gewichtheben Rahmenverträge. Ein wesentlicher Teil der Ausgaben fließt dabei in die Jugendförderung. Zudem wurden zahlreiche Sportveranstaltungen (Triathlon ATSV Braunau, Beachvolleyball Stadtmeisterschaften, Tischtennis- und Reitturnier) gesponsert.
  • Kultur: Im Rahmen des Kultursponsorings fördern wir verschiedene Kulturinstitutionen. Das Spektrum reicht von Konzerten und Festivals (Jugendblasorchester, Klassikmusikfest, Innkurzfilmfestival) über Ausstellungen hin zu Theatervorstellungen (Musiktheater Linz, Unterstützung des regionalen Kulturhauses Gugg).


Zudem hat die AMAG im Berichtsjahr 2015 insgesamt rund 1.000 kg Aluminium aus der eigenen Produktion für unterschiedliche Zwecke gespendet:

 

  • Werkstätten Unterricht in Schulen, um den Schülern den praxisnahen Umgang mit dem vielseitigen Werkstoff zu ermöglichen.
  • Rennfahrzeuge der Racing-Teams der TU Graz.
  • Aluminiumstreifen für den österreichischen Skisportverband. Die Verteilung der Ausgaben im Jahr 2015 auf die einzelnen Sponsoringschwerpunkte Bildung (30 %), Kultur (7 %), Sport (52 %) und Soziales (11 %) ist in nachstehender Grafik dargestellt. Im Jahr 2015 spendete die AMAG rund 207.100 EUR (2014: 99.300 EUR).

Sponsoringausgaben 2015 nach Bereichen

 

 

Zwei von der AMAG gesponserte Audi TT Fahrzeuge waren im Rahmen der deutschen Tourenwagenmeisterschaft (DTM), im sogenannten Audi Sport TT Cup 2015, im Rennen.

Der Schwerpunkt im Bereich Sport lag beim Fahrzeugsponsoring im Rahmen des Audi Sport TT Cup 2015. Nicht zuletzt aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit Audi hat sich die AMAG entschlossen, zwei Rennautos in der Audi Sport TT Cup Serie zu sponsern. AMAG beliefert Audi mit höherfesten Blechen für den Serien-Audi TT, aus denen zahlreiche Teile des Fahrzeuges gefertigt werden.

 

Ein wesentlicher finanzieller Beitrag im Bereich Bildung ging an das Sponsoring zur Errichtung des „TeichWerks“ an der Johannes-Kepler-Universität Linz, die für Technologiekompetenz 60 AMAG-Nachhaltigkeitsbericht 2015 am Industriestandort Oberösterreich steht. Das „Teichwerk“ sorgt für die Attraktivierung des Campus und dient als Begegnungsstätte zwischen Studenten und Besuchern.

SOZIALES ENGAGEMENT DER MITARBEITER

Ein Baustein des gesellschaftlichen Engagements ist der Einsatz unserer Mitarbeiter. Der vom Unternehmen jährlich initiierte AMAG-Sozialpreis ist ein Bindeglied zwischen gemeinnützigen Initiativen und AMAG-Mitarbeitern, die sich sozial oder gesellschaftlich engagieren möchten.

 

Zentrales Ziel ist es dabei, den Wert ehrenamtlicher Arbeit zu stärken, indem Mitarbeiter aufgerufen sind, soziale Projekte einzureichen, die anschließend durch eine unabhängige Jury bewertet und unterstützt werden.

 

Wesentliches Kriterium dabei ist, dass die Unterstützungsleistung direkt an benachteiligte oder in Not geratene Menschen in der Region geht.

 

Leistungen können in Form einer Geld- oder Sachspende an eine Organisation (Krankenhaus, Seniorenheim, etc.) oder an eine Einzelperson erbracht werden.

 

Ob Integration von Flüchtlingen oder Hilfe für Kinder – das Engagement der Mitarbeiter im Rahmen des AMAG-Sozialpreises war 2015 vielfältig:

  • Projekt “FAIRnetzung”: Finanzierung von Büchern und die Übernahme von Gebühren für Deutschprüfungen von Flüchtlingen. FAIRnetzung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Ostermiethinger FAIRTRADE-Arbeitskreises, des Katholischen Bildungswerkes und der Ernstinger Asylgäste. Die drei Bereiche „Weltcafé“, „Deutsch lernen“ und „Kultur gemeinsam (er)leben“ ermöglichen ein Netz an Kontakten und Verbindungen zwischen den Ostermiethinger Asylgästen und den Menschen in der Region.
  • Finanzielle Unterstützungen für das Kinderschutzzentrum Innviertel, die Arnstorfer Tafel, den Pro Mente-Integrationshof in Gilgenberg oder einen Klienten der Pro Mente Tagesstruktur in Braunau.
  • Fortsetzung des AMAG-Sozialprojekts “Aluminium für soziale Zwecke”. AMAG-Lehrlinge fertigten weihnachtliche Geschenkartikel. Der Reinerlös der verkauften Werkstücke kam der Betreuung von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in der Tagesstruktur der Lebenshilfe Braunau zugute.

 

DIALOG

Wir möchten ein gutes Verhältnis zu unserem lokalen Umfeld wahren. Wir gehen auf Fragen der Öffentlichkeit ein, indem wir als Ansprechpartner bereit stehen. Mit unserem Magazin AluReport, unserem Nachhaltigkeits- und Geschäftsbericht oder Veröffentlichungen in regionalen Medien informieren wir über unsere Tätigkeiten am Standort Ranshofen. Weiters suchen wir den Dialog mit Wissenschaft & Forschung. Das Engagement der AMAG als Sponsor der Ranshofener Leichtmetalltage trägt zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie bei.

Die AMAG ist weiters fixer Teilnehmer der Langen Nacht der Forschung. Die Veranstaltung findet landesweit statt und zieht zahlreiche technikinteressierte Besucher an. Anhand praxisnaher Experimente aus dem Unternehmensumfeld haben die vornehmlich jungen Besucher die Gelegenheit, in spielerischer Form das Material Aluminium kennenzulernen.

Um dem Dialog mit verschiedenen Stakeholdergruppen ein Forum zu bieten und die gesellschaftliche Diskussion weiter voranzutreiben, haben wir im Berichtsjahr 2015 an unterschiedlichsten Veranstaltungen teilgenommen:

 

  • Lehrling 4.0: Diskussion über die Lehrlingsausbildung von morgen
  • Controller-Forum Steyr
  • Strategien für den Wirtschaftsstandort Österreich – Podiumsdiskussion des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
  • Redtenbacher Symposium


Im Jahr 2015 wurden zudem zahlreiche Werksführungen vor allem für Schüler und Studenten durchgeführt. Das Hauptziel dabei ist, in jungen Menschen das Interesse für Technik zu wecken. Dabei wird der Diskussion und Fragen zum Werkstoff Aluminium sowie dessen Herstellung und Verwendung ausreichend Raum gegeben.

Darüber hinaus ist die AMAG Ausbildungspartner und Mitglied im Kuratorium der HTL Braunau, um so auch in der bildungspolitischen Diskussion die Industriesichtweise einzubringen und im Rahmen von Lehrveranstaltungen das Material Aluminium und dessen Erzeugung den Schülern nahezubringen.

AMAG-Vorlesungen an der Fachhochschule Wels und der Montanuniversität Leoben runden dieses Bild ab. (G4-SO1)

 

ZIEL | Beziehungen zum lokalen Umfeld
  • Ausgewogene Geld- und Sachspenden in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung und Soziales mit regionalem Schwerpunkt.